Archive for the ‘Black Magic’ Category

Magic Potion

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Magic Potion Aggressive Ohrwürmer inklusive – Wilma Bitter – Wesermarsch
Eine Band, die mir bis dato völlig unbekannt war, bis ich auf theberrics.com davon hörte, hat es selten (vielleicht The Pixies) beziehungsweise noch nie geschafft, mir derart aggressive und nachhaltige Ohrwürmer einzupflanzen. Das haben die Black Keys in solcher Perfektion mit Magic Potion getan, dass sie für kurze Zeit alles andere in Obsoletion stellten. Filigrane Gitarrenriffs von Gitarrist Dan Auerbach gepaart mit den polymetrischen und unorthodoxen Rhythmen aus Patrick Carneys drumset erschaffen ein rundes Produkt, das sich nicht gerne in Schubladen stecken lässt, man mag es Bluesrock nennen wenn es sein muss. Vergleiche zu den White Stripes sind vielleicht strukturell möglich, allerdings wird sich der kontrastierende Stil der beiden Bands jedem Testhörer sehr schnell erschließen.

Magic Potion, ein Dauergast in meinem CD Player.
… ähnelt sehr stark dem, was einen auf diesem Album erwartet.

Ich kenne diese Band erst seit einem knappen Jahr, hab auf LastFM zufällig “Just Got To Be” von eben diesem Album gehört, und mich sofort in diesen rohen, schmutzigen und himmlisch simplen Sound verliebt. Wochen später hatte ich dann darüber hinaus sowohl “Thickfreakness”, als auch “Rubber Factory” in meinem Regal stehen, wobei mir besonders letzteres sehr imponiert. Wer die Radiergummifabrik kennt, der wird auf diesem Album, so meine einzige Kritik, ein bisschen die Unbeschwertheit, die Leichtigkeit der Songs vom Vorgängeralbum vermissen.

… und je weiter und intensiver der Dreck fliegt, desto größer das Leuchten in den Augen

Ein weiterer, weit verbreiteter Fehler ist es, die schwarzen Tasten mit den weißen Streifen zu vergleichen. Das sind einfach zwei verschiedene Sounds. Man stelle sich die beiden Bands mal kurz als Klopapier vor.

The White Stripes: Oh, ein hip gestreiftes Klopapier in den Orignalfarben Rot, Weiß und Schwarz. 5-lagig, aus 50% recycletem Papier. Es gibt einem bei der Benutzung jederzeit ein recht gutes Gefühl, auch wenn es teilweise schon fast zu soft, zu nachgiebig ist. Es macht das, was man erwartet. Nach der Benutzung wirft man es brav in die Schüssel, spült es runter, und nimmt wieder seine normalen Tätigkeiten auf.

The Black Keys: Autsch. Graues Klopapier mit rustikalen Noppen. Erinnert an ein runtergekommenes Motel (am besten in Akron, Ohio). 1-lagig, zerfleddert und zerrissen vom Vorgänger. Besteht aus 90% recycletem Papier, die restlichen 10% müssen wohl Sägespäne sein… Schon bei der ersten Benutztung “brennt” sich dieses rauhe Etwas ein. Es zwickt und beißt – und erfüllt komplett seinen Zweck. Mit dem Unterschied, das man dieses gewisse “Zwicken” auch noch einige Zeit nach der Benutztung an den bestimmten Stellen spürt. Und bei Gott – sollte man sich nicht die Nase damit putzen. Was ich damit sagen will:

… jeder, der auch nur einen Funken Blues im Blut hat, wird sich Augenblicklich in diesen rohen, urigen Sound der Keys verlieben, auch wenn deren Amps und Verstärker ein Zehntel derer der Stripes gekostet haben. Ein Schuss ins Herz, ein dickes saftiges Steak für die Seele. Der wahrlich nicht schlechte, aber lange nicht so ehrliche, teilweise auch überoptimierte und angepasste Sound der White Stripes bietet schlicht nicht so eine gute Identifikationsfigur wie “The Black Keys”.

… und insgeheim hofft man, dass die nächste Pfütze noch tiefer, noch derber, noch viel schmutziger ist, auch wenn Mama das Wäschewaschen hasst.

Zum Album selbst. Keys typisch ist weiterhin der unglaublich füllende, dynamische Sound, wenn man bedenkt, dass hier eine 2-Mann Kapelle am Werk ist. Carney’s Schlagzeugspiel gleicht einer alten, rostigen Dampflokomotive, deren Kufen scharf wie Rasierklingen sind und unaufhaltsam einen eingängigen Rhytmus nach vorne peitschen (“Your Touch”). Dan’s Klampfenspiel hingegen personifiziert den alten, erfahrenen, rußigen, mit Narben und Verbrennungen gesegneten, Bourbonwhiskey-getränkten Lokführerfuchs, der genau weiß, wie und wann er sein Ungetüm auch mal sanfter anpacken muss (brilliant: “You’re the One”). Dass sie zusammen unschlagbar sind, niemals zu spät kommen und immer genau da sind, wenn man sie braucht, weiß dabei ein jeder Fahrgast.

Fazit: 5 Sterne, absolut verdient, auch wenn imo “Rubber Factory” noch ein wenig besser ist. So roh, dreckig und dabei zutiefst ehrlich, wie es guter Bluesrock nur sein kann.
: MAGIC POTION Junge, im Indie-Rock verwurzelte Mensch an die Hand zu nehmen und sie zum Blues führen, das können nur wenige. Den Black Keys gelingt dieses Kunststück mit ihrem vierten Album Magic Potion wie sonst nur White Stripes, Jon Spencer oder dem ewig jungen R.L. Burnside. Groß geworden ist das von Jimi Hendrix beeinflusste Duo um Dan Auerbach und Patrick Carney auf dem immer wieder zu lobenden Label Fat Possum. Mit Magic Potion und einem Wechsel der Plattenfirma aber wollen die beiden Männer aus der popkulturell – nehmen wir mal Devo und Chrissie Hynde aus – fast unbefleckten Stadt Akron im US-Staat Ohio hoch hinaus.

Deshalb änderten die 2002 gegründeten Black Keys auch ihre Arbeitsweise. Wurde Thickfreakness, eines der Vorgängeralben, mal gerade an einem halben Tag aufgenommen, nahmen sich Gitarrist wie Sänger Auerbach und Drummer Carney diesmal mehr Zeit, alleine, damit das Mikrophon richtig platziert wurde. Am rohen, tief im archaischen Delta-Blues, Low-Fi und Garagen-Rock verwurzelten Sound änderte das wenig. So besteht das überdurchschnittlich gute Magic Potion</I< aus knapp einem Dutzend staubtrockener, knarzender Songs, die bis auf die Knochen abgeschält wurden und dem Blues tief in die Seele blicken. –Sven Niechziol Magic Potion

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Black Magic Sanction (Rachel Morgan, Book 8)

Black Magic Sanction (Rachel Morgan, Book 8): :

In New York Times bestselling author Kim Harrison’s most complex and nuanced adventure yet, bounty hunter and witch Rachel Morgan fights a deadly battle—mind, body, and soul

Black Magic Sanction

Rachel Morgan has fought and hunted vampires, werewolves, banshees, demons, and other supernatural dangers as both witch and bounty hunter—and lived to tell the tale. But she’s never faced off against her own kind . . . until now. Denounced and shunned for dealing with demons and black magic, her best hope is life imprisonment—at worst, a forced lobotomy and genetic slavery. Only her enemies are strong enough to help her win her freedom, but trust comes hard when it hinges on the unscrupulous tycoon Trent Kalamack, the demon Algaliarept, and an ex-boyfriend turned thief.

It takes a witch to catch a witch, but survival bears a heavy price.

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